Gesunder Hundekot - Tipps für Hundebesitzer

In diesem Artikel erklären wir kurz, woran man gesunden Hundekot erkennt und worauf man achten sollte.

 

Zunächst einmal: Es gibt nicht den einen perfekten Haufen – das hängt stark vom Futter des Hundes ab. Und selbst dann kann der Kot von Hund zu Hund variieren.

 

Was möchten wir also idealerweise sehen, wenn wir mit einem Kotbeutel in der Hand dastehen?
Ein relativ fester Haufen, leicht feucht, mit einer dunkelbraunen Farbe.

 

Der Kot sollte sich leicht aufheben lassen, ohne zu hart zu sein – ähnlich wie weiche Knete (Play-Doh).
Er darf ruhig etwas feucht sein, aber nicht so trocken, dass er zerbröselt, und nicht so flüssig, dass er in Richtung Durchfall geht. Dazu gleich mehr.
Das Futter hat auch großen Einfluss auf die Farbe: Frischfleisch ergibt oft sehr dunklen Kot, während kohlenhydratreiches Trockenfutter oft zu hellerer Farbe führt.

 

Aber keine Sorge: Wenn der Kot mal anders aussieht, ist das nicht sofort ein Grund zur Besorgnis. Unser Hund Stitch frisst zum Beispiel manchmal Gras – dann ist sein Kot leicht grünlich. Oder wenn er einen Kalbsknochen oder Rinderknochen als Snack hatte, ist der Kot heller und bröseliger durch die Knochenreste. Und viele von uns kennen die Auswirkungen von Salzwasser auf die Verdauung …

 

Wenn der veränderte Kot jedoch mehrere Tage anhält oder der Hund sich auffällig anders verhält – etwa schlapp, energielos oder mit Fieber – empfehlen wir, den Tierarzt aufzusuchen.

 

Hast du kürzlich das Futter umgestellt? Dann kann das kurzfristig zu Durchfall führen, da sich Magen und Darm an die neue Nahrung gewöhnen müssen. Um dies zu vermeiden, kann man das alte Futter zunächst mit dem neuen mischen. Wichtig: Es sollte sich um dieselbe Art von Futter handeln – also z. B. kaltgepresst zu kaltgepresst.
Wechselst du von extrudierten (knusprigen) Kroketten zu kaltgepresstem Futter? Dann solltest du nicht mischen, sondern direkt komplett umstellen.

 

Wann solltest du bei der Farbe des Kots den Tierarzt kontaktieren?

  • Gelber Kot: kann auf ein Problem mit den Gallenwegen hinweisen.
  • Roter Kot: kann auf eine Blutung im Verdauungstrakt hindeuten – z. B. durch Parasiten, Entzündungen, Fremdkörper, Infektionen oder Tumoren.
  • Schwarzer Kot: kann auf eine Blutung im oberen Verdauungstrakt (z. B. Magengeschwür) oder einen Tumor hindeuten. Meist riecht er auch sehr stark.
  • Schleimiger und/oder roter Kot: kann auf Magen-Darm-Probleme hindeuten.
  • Grauer Kot: kann ein Anzeichen für Probleme mit der Bauchspeicheldrüse sein.

 

Unser letzter Rat:
Entwurme deinen Hund regelmäßig. Würmer können Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Auch hier gilt: Lass dich im Zweifel von deinem Tierarzt beraten.

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